Zwergschmuckkärpfling

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ZwergschmuckkärpflingZwergschmuckkärpfling

Viele verschiedene Fischarten werden als für Nano-Aquarien geeignet angepriesen. Für die meisten ist dies auch zutreffend, doch es gibt auch kleinbleibende Arten, die auf Grund ihres sehr aktiven Verhaltens in größeren Becken gepflegt werden sollte. Für den Zwergschmuckkärpfling, der auch unter dem Namen Teddy-Kärpfling bekannt ist, trifft dies glücklicherweise nicht zu. Gemeinsam mit dem Zwergkärpfling (Heterandria formosa) gehört er zu kleinsten lebendgebärenden Zahnkarpfen. Die Männchen erreichen kaum 2 cm und auch die Weibchen werden mit etwas über 3 cm keine Riesen. Ihr Verbreitungsgebiet liegt im Einzugsgebiet des Rio Artrato im nördlichen Kolumbien, genau in dem Gebiet, in dem der südamerikanische Kontinent auf die mittelamerikanische Landbrücke trifft. Laut dem Mergus Aquarienatlas Band 4 ist die Art in der Natur sehr selten, was wir allerdings für unglaubwürdig halten. Je kleiner ein Fisch ist um so häufiger kommt er normalerweise in der Natur. Da sie nicht gerade die schwimmfreudigsten Fische sind kann man eine kleine Gruppe bereits in einem 25 Liter Becken halten. Sie sind sehr friedlich und die Vergesellschaftung mit anderen kleinen Fischarten wie Zwergpanzerwelsen, Bärblingen und Salmlern oder Zwerggarnelen bereitet normalerweise keine Probleme. An die Wasserwerte stellen sie keine großen Ansprüche, in fast jedem Wasser können sie gepflegt werden. Allerdings darf man sie nicht zu kalt halten, bei Temperaturen unter 24°C fühlen sie sich nicht wohl. Wir füttern unsere Tiere mit fein zerriebenem Flockenfutter, feinem Frostfutter wie Cyclops und Daphnien sowie lebenden Artemia-Nauplien. Die Nachzucht stellt keine große Hürde dar, selbst in unseren nur spärlich eingerichteten Hälterungsbecken wimmelt es inzwischen vor Jungfischen.


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