Rotrücken-Makropode

Macropodus erythropterus jetzt bei uns auf Bestellung 11,95 €/St.

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Makropoden oder auch Paradiesfische genannt sind die ältesten exotischen Aquarienfische. Vor ihnen pflegte man nur einheimische Fischarten sowie Goldfische im Aquarium. Bereits im Jahre 1869 wurden die ersten Paradiesfische (Macropodus opercularis) aus Vietnam oder dem südlichen China nach Frankreich exportiert und dort auch kurz darauf nachgezüchtet. Angesichts der Tatsache, dass die Aquaristik damals noch in den Kinderschuhen steckte und auch Aquarientechnik so gut wie nicht existierte, war dies ein echter Glücksgriff. Schließlich sind  Makropoden sehr robuste Fische, die sowohl mit schwankenden Temperaturen als auch mit schlechter Wasserqualität super zurechtkommen. Auch eine Belüftung des Beckens ist nicht unbedingt notwendig. Als Labyrinthfische sind sie nicht auf den Sauerstoffgehalt des Wassers angewiesen, schließlich atmen sie Luft. Zudem kann sie ohne große Probleme nachzüchten. Das Verbreitungsgebiet der Makropoden reicht vom mittleren Vietnam die Küstenlinie entlang über China bis zur koreanischen Halbinsel. Während in Vietnam und im südlichen China ein subtropisches bis tropisches Klima herrscht kann man die Temperaturverhältnisse im nördlichen China und in  Nordkorea mit den unsrigen Vergleichen. Allerdings können die Winter noch um einiges kälter werden als bei uns. Wie die Regenbogen-Elritze (Notropis chrosomus), die wir bereits siehe im Verlauf vorgestellt haben, handelt es sich also auch hier um ideale Fische für das ungeheizte Aquarium. Ging man früher noch davon aus, dass es nur 3 Macropodus-Arten gibt (M. opercularis, M. ocellatus und M. spechti), wurden in den vergangenen 10 Jahren eine ganze Reihe neuer Arten beschrieben, so dass wir inzwischen insgesamt 9 Arten kennen. Das Verbreitungsgebiet des Rotrücken-Makropoden liegt in Vietnam. Wie alle Makropoden bewohnen sie langsam fließende und stehende Gewässer wie Gräben, Teiche und Tümpel. Ausgewachsene Tiere können eine Länge von über 12 cm erreichen, deshalb sollte man sie auf Dauer nicht in Becken unter 80 cm Kantenlänge pflegen. Größer ist hier natürlich immer besser!!! Ihre Ansprüche an die Wasserwerte sind gering, doch am wohlsten fühlen sie sich in mittelhartem Wasser. Da sie zu den am südlichsten lebenden Makropoden gehören sind sie bei weitem nicht so kälteresistent wie die Arten aus dem nördlichen China und Korea, die auch einige Wochen unter einer dicken Eisschicht überleben können. Da es in den Wintermonaten auch in ihrer Heimat recht kühl werden kann vertragen sie allerdings auch ein mehrwöchiges Absinken der Wassertemperatur auf 15°C sehr gut. Vermutlich stärken diese Temperaturschwankungen wie bei vielen anderen Fischen auch ihr Immunsystem und bringt sie nach dem Ansteigen der Wassertemperatur erst so richtig in Fortpflanzungsstimmung. Bei paarweise Haltung wird es nicht lange dauern, bis das Männchen damit beginnt ein Schaumnest zu bauen und das Weibchen zu umwerben. Nach dem Schlupf sind die Jungfische noch sehr klein und benötigen zur Aufzucht feines Staubfutter, bevor sie in der Lage sind Artemia-Nauplien zu fressen. Haben sie erst einmal diese Größe erreicht stellt einen die weitere Aufzucht vor keine größeren Probleme mehr.


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