Regenbogen-Elritze

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Gerade in Zeiten steigender Energie-Preise sind Fische, die man auch ohne zusätzliche Beheizung bei Zimmertemperatur (18°C – 23°C) pflegen kann, ideale Aquarienpfleglinge für Sparfüchse. Wer nun aber glaubt, dass es sich bei diesen Tieren nur um graue Mäuse handelt, befindet sich auf dem Holzweg. Neben vielen asiatischen Fischen, wie z.B. Rhinogobius-Arten oder Makropoden, sticht vor allem die 6 bis 7 cm lang werdenden Regenbogen-Elritze (auch unter dem Namen Sternenhimmel-Orfe bekannt) hervor. Wer die Tiere einmal live gesehen hat weiß, dass diese deutschen Namen keine Übertreibung sind: Geschlechtsreife Männchen schimmern in einem strahlendem Hellblau, dass sich zur Laichzeit in ein grelles Neonrot umfärbt. Lediglich die Brust- und Bauchflossen, der Kopf sowie einige einzelne Glanzschuppen am Rücken behalten das Blau bei und bilden damit einen schönen Kontrast zum roten Körper. Obwohl sie mit ihrer Farbenpracht wie ein Fisch aus den Tropen erscheinen, stammen sie aus den südöstlichen USA, wo ein Klima herrscht, dass man fast mit dem unsrigen vergleichen kann. Doch im Gegensatz zu den meisten unserer heimischen Fischarten benötigen sie keine dauerhaften Temperaturen von unter 20°C, sondern fühlen sich auch bei höheren Temperaturen pudelwohl. Allerdings tragen schwankende Temperaturen zu ihrem Wohlbefinden bei, eine mehrwöchige Überwinterung bei ca. 12°C bringt sie sogar erst so richtig in Fortpflanzungsstimmung.  Da sie sehr schwimmfreudige Fische sind sollte das Becken nicht zu klein sein. Für die dauerhafte Haltung einer kleinen Gruppe sollte es mindestens 80 cm lang sein. Da sie vor allem strömenden Gewässer bewohnen darf das Aquarium gerne eine stärkere Strömung aufweisen. Viele Aquarianer und Teichfreunde halten sie auch ganzjährig im Teich. Von oben betrachtet sind sie ein noch schönerer Anblick als von der Seite, besonders wenn sie im in einer großen Gruppe in der Flachwasserzone ablaichen. Da unsere Tiere aber aktuell bei ca. 20°C schwimmen und der Sommer nach wie vor auf sich warten lässt empfehlen wir, die Tiere erst bei wieder ansteigenden Temperaturen nach draußen zu setzen. Ihre Ernährungsansprüche sind mit denen der meisten Barben und Bärblingen identisch. Als Gemischtköstler kann man sie problemlos mit Frost- und Flockenfutter ernähren. Wie auch viele andere Flussbewohner ist die Sternenhimmelorfe ein Kieslaicher. Ihre Eier legen die Tiere in die Spalten zwischen den einzelnen Kieselsteinen ab, wo der Laich gut vor Räubern geschützt ist. Dies lässt sich auch im Aquarium problemlos nachbilden, in dem man eine mit Kieselsteinen (Steingröße ca. 2 bis 8 cm) gefüllte Schüssel in das Becken stellt. Nach einigen Tagen kann man die Schüssel mitsamt den darin abgelaichten Eiern in ein separates Aufzuchtbecken überführen. Mit feinem Staubfutter und lebenden Artemia-Nauplien stellt die weiter Aufzucht der Jungfische für Aquarianer mit etwas Erfahrung keine große Herausforderung mehr dar.


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