Smaragd-Fächerfisch

Nematolebias whitei jetzt bei uns auf Bestellung 8,99€/St.

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Die Killifische sind eine sehr vielfältige Fischgruppe, die abgesehen von Australien auf allen Kontinenten zuhause sind. Während die afrikanischen Prachtkärpflinge (z.B. der Kap Lopez) oder Hechtlinge (z.B. der Ringelhechtling) in der Aquaristik relativ bekannt und verbreitet sind kennt kaum jemand die südamerikanischen Fächerfische. Der Smaragd-Fächerfische stammt aus dem südlichen Brasilien. Dieser Teil des Landes ist sehr dicht besiedelt, so dass durch Industrie und Siedlungsbau bereits sehr viele Fischbiotope vernichtet worden sind. Dies hat bereits zum Aussterben einiger Fischarten, wie z.B. dem Roten von Rio, geführt hat. In den südlichen Regionen Brasiliens herrscht subtropisches Klima, ähnlich dem Mittelmeer-Klima. Das heißt sehr heiße Sommer und milde Winter mit 10°C bis 20°C. Dadurch sind die Bewohner dieser Gegend hervorragend für ungeheizte Aquarien geeignet, da sie sich sowohl bei 15°C als auch bei 30°C wohl fühlen. Der Smaragd-Fächerfisch gehört zu den sogenannten Saisonfischen, die in Gewässern leben die regelmäßig austrocknen. Zur Eiablage taucht ein Paar gemeinsam in den Bodengrund ab um dort abzulaichen. So werden Eier unter der Oberfläche deponiert, wo sie auch das austrocknen des Gewässers und eine längere Trockenperiode gut geschützt überdauern können. Mit Beginn der Regenzeit füllt sich das Biotop wieder mit Wasser und die Jungfische schlüpfen. Leider fressen Fächerfische kein Trockenfutter, aber sie nehmen jedes Frostfutter gerne an. Ihre Ansprüche an die Wasserwerte sind gering, sie fühlen sich sowohl in hartem als auch in weichem Wasser wohl. Sie vertragen auch höhere Temperaturen von 26°C und mehr, doch die optimale Temperatur für ihre Pflege liegt bei ca. 20°C.

Guppy-Spezial

Endlerguppy oder Blue Neon Endler-Guppy (Poecilia wingei) sowie Red Neon Endler-Guppy (Poecilia wingei SCARLET)

jetzt bei uns auf Bestellung 4,95€/St.

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Der Endler-Guppy ist bereits seit mehreren Jahrzehnten in der Aquaristik bekannt, doch richtig populär wurde er erst in den vergangenen 10 Jahren. Sein natürliches Vorkommensgebiet ist relativ klein, es liegt im Küstenbereich Venezuelas bei der Stadt Cumana und beschränkt sich dort auf einige wenige Lagunen. Lange Zeit war man sich nicht sicher, ob er lediglich eine Variante des normalen Guppys ist oder ob er eine eigenständige Art darstellt. Im Jahr 2005 wurde er schließlich mit de wissenschaftlichen Namen Poecilia wingei als eigene Art beschrieben. Der Endler-Guppy ist kleiner und graziler als der normale Guppy, stellt aber keine anderen Ansprüche an die Haltung. Es gibt von ihm bereits einige Zuchtformen und es werden stetig mehr.

Sternenhimmel-Orfe

Nortropis chrosomus jetzt bei uns auf Bestellung 9,95€/St.

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Gerade in Zeiten steigender Energie-Preise sind Fische, die man auch ohne zusätzliche Beheizung bei Zimmertemperatur (18°C – 23°C) pflegen kann, ideale Aquarienpfleglinge für Sparfüchse. Wer nun aber glaubt, dass es sich bei diesen Tieren nur um graue Mäuse handelt, befindet sich auf dem Holzweg. Neben den vielen bunten Rhinogobius-Arten, sticht vor allem die 6 bis 7 cm lang werdenden Sternenhimmel-Orfe hervor. Wer die Tiere einmal live gesehen hat weiß, dass dieser deutsche Name keine Übertreibung ist: Geschlechtsreife Männchen schimmern in einem strahlendem Blau, dass sich in der Laichzeit in ein grelles Neonrot umfärbt. Lediglich die Flossen behalten das Blau bei und bilden damit einen schönen Kontrast zum roten Körper. Obwohl sie mit ihrer Farbenpracht wie ein Fisch aus den Tropen erscheinen, stammen sie aus den südöstlichen USA, wo ein Klima herrscht, dass man in etwa mit dem unsrigen vergleichen kann. Doch im Gegensatz zu den meisten unserer heimischen Fischarten benötigen sie keine dauerhaften Temperaturen von unter 20°C, sondern fühlen sich auch bei höheren Temperaturen pudelwohl. Allerdings tragen schwankende Temperaturen zu ihrem Wohlbefinden bei, eine mehrwöchige Überwinterung bei ca. 12°C bringt sie sogar erst richtig in Fortpflanzungsstimmung. Man kann sie auch ganzjährig im Teich halten,  da unsere Tiere aber bei ca. 20°C schwimmen, sollte man sie nicht vor Anfang/Mitte Juni nach draußen setzen. Ihre Ernährungsansprüche sind mit denen der meisten Barben und Bärblingen identisch, sie fressen Frost- und Flockenfutter. Wie auch viele andere Flussbewohner ist die Sternenhimmelorfe ein Kieslaicher. Die Tiere legen ihre Eier in die Spalten zwischen den einzelnen Kieselsteinen ab, wo der Laich vor Räubern geschützt ist. Zur Nachzucht stellt man eine mit Kieselsteinen (Durchmesser ca. 1 bis 4 cm) gefüllte Schüssel in das Aquarium, die man nach einer Woche mitsamt den Eiern in ein separates Aufzuchtbecken überführt.

Mosquitorasbora & Zebra-Betta

Boraras brigittae unser Hauspreis 3,95€/St.

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Seit dem Nano-Boom gehören die Zwergbärblinge zu den beliebtesten Fischen für kleine Aquarien. Innerhalb der Gattung Boraras sind die von der indonesischen Insel Borneo stammenden Mosquitorasbora die schönste Art. Ihren deutschen Namen erhielten sie übrigens nicht wegen ihrer Winzigkeit, sondern weil die deutschen Fänger bei der Entdeckung der Art 1976 dermaßen von Stechmücken geplagt wurden, dass das Fangen zur Tortur wurde. Der Mitentdecker (und damalige DATZ Chefredakteur) Dieter Voigt gab den Tieren in der wissenschaftlichen Beschreibung 1978 zu Ehren seiner Frau Brigitte dann den Artnamen brigittae. Zwar sind sie in der Natur Bewohner von Schwarzwassersümpfen und -bächen, doch ist es nicht nötig die dort herrschenden extremen pH-Werte von bis zu 3,5 im Aquarium zu imitieren. In leicht saurem bis neutralem Wasser bei einem pH-Wert von 6,0 bis 7,0 fühlen sie sich genauso wohl. Bei weichem Wasser und Temperaturen zwischen 23°C und 28°C sowie der Fütterung von feinem Flocken- und Frostfutter Gelingt im Artbecken mit etwas Glück auch die Nachzucht.

Betta potati jetzt bei uns auf Bestellung das Paar 59,-€

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Neben den kleinen Arten wie Betta brownorum oder Betta rutilans, die ausgewachsen kaum größer als 4 cm werden, gibt es auch Kampffisch-Arten, die erheblich größer werden können. Die Männchen der maulbrütenden Art Betta potati erreichen 14 bis 16 cm (angeblich sollen sogar bis zu 20 cm möglich sein), während die Weibchen etwa 12 cm lang werden können. Sie stammen vom indonesischen Teil der Insel Borneo (Kalimantan) aus dem Einzugsgebiet des Mangar River. Auch wenn man sie zu den Kampffischen zählt sind sie untereinander sehr verträglich, die Haltung von mehreren Tieren in einem Becken stellt normalerweise kein Problem dar. Als Bewohner relativ kühler Urwaldbäche fühlen sich bei Temperaturen zwischen 20°C und 24°C am wohlsten, so dass sie optimale Kandidaten für ein ungeheiztes Aquarium bei Zimmertemperatur sind. Doch vertragen sie auch höher Temperaturen bis zu 30°C. Ansonsten stellen sie an die Haltung die gleichen Ansprüche wie die meisten anderen Betta-Arten (siehe Neuheiten KW 7). Filtern Sie über Torf um den pH-Wert zu senken und schaffen Sie mit Hilfe von Wurzeln oder Steinen Versteckplätze.

ab sofort ist unserer Teichfisch-Verkaufsanlage eröffnet

Goldorfen, Blauorfen, Nasen, Gründlinge, Stichlinge, Moderlieschen, Bitterlinge, Teichmuschel, Bachschmerlen, Sonnenbarsche, Sumpf- und Teichpflanzen und Seerosen…

…rote Goldfische bei uns ab 0,69€/St. desweiteren Goldfische in verschiedenen Farben, Formen und Größen: In gelb oder rot, Shubunkin sowie Sarasa sind bereits vorrätig.

Koi folgen in spätestens 14 Tagen, wenn es noch ein bisschen wärmer ist.

Flammengrundel

Rhinogobius zhoui jetzt bei uns auf Bestellung 49,99€/St.

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Die aus dem südlichen China stammende Flammengrundel wurde erst vor etwa 1 ½ Jahren für die Aquaristik entdeckt und ist der absolute Star unter den Rhinogobius. Obwohl sich viele ihrer Gattungsgenossen mit bunten Farben schmücken, kann doch keine mit ihrem Farbkleid konkurrieren. Zwei rivalisierende Männchen mit aufgestellten Rückflossen sind eine wahre Augenweide, zumal dann das rote Zickzack-Muster, das auf dem Foto nicht voll ausgeprägt ist, viel intensiver hervortritt. Die Männchen sind sehr territorial, strukturieren Sie das Becken mit vielen Steinen und Wurzeln, so dass die unterlegenen Tiere Gelegenheit haben sich zurück zu ziehen. Als Bewohner von Bächen und Flüssen freuen sie sich über eine etwas stärkere Strömung im Aquarium. Wie alle Fische aus China haben sie ein recht großes Temperaturfenster, in dem sie sich wohl fühlen. Es reicht von ca. 10°C bis 25°C, was sie zum idealen Besatzfisch für ungeheizte Aquarien macht. Allerdings sollte man darauf achten, dass die Temperatur nicht über 25°C steigt. Leider fressen sie kein Trockenfutter, doch sie lassen sich problemlos mit Frostfutter ernähren.

Roter Neon-Zwergregenbogenfisch

Pseudomugil cf. paskai jetzt bei uns auf Bestellung 15,99€/St.

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Dieser farbenprächtige Zwergregenbogenfisch wurden vor einigen Monaten erstmals von einem indonesischen Exporteur in Jakarta angeboten und hat innerhalb kürzester Zeit die Herzen der Regenbogenfischfreunde erobert. Die Körperform ist absolut identisch mit der des Gepunkteten Zwergregenbogenfisches (Pseudomugil gertrudae), doch der Färbung sieht man auf einen Blick an, dass es sich hier um eine andere Art handeln muss. Körper und Flossen haben eine rötlich-orange Grundfärbung und auf dem Rücken tragen sie zwei Reihen hellblauer Glanzschuppen, die bei Beleuchtung von vorne den Fisch in seiner vollen Pracht erstrahlen lassen. Bemerkenswert sind weiterhin die vielen kleinen schwarzen Punkte, die nicht nur die Rückenflossen, sondern auch in geringerem Maße After- und Schwanzflosse zieren. Die genau Herkunft dieser kleinen Juwelen wird leider momentan noch von den Exporteuren geheim gehalten, doch geht man davon aus, dass sie aus dem südlichen West-Papua stammen. An die Pflege stellen sie keine anderen Ansprüche als die meisten anderen Pseudomugil-Arten auch. Sie lassen sich problemlos in mittelhartem Wasser bei Temperaturen zwischen 23°C und 27° halten und fressen Flocken- und feines Frostfutter. Auch die Nachzucht bereitet keine besonderen Schwierigkeiten.

Zweitupfen-Raubsalmler

Exodon paradoxus jetzt bei uns auf Bestellung 14,99€/St.

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Obwohl Piranhas mit einer Endgröße von teilweise weit über 30 cm und wegen ihrer Unverträglichkeit anderen Fischarten gegenüber alles andere als ideale Aquarienfische sind besteht immer eine gewisse Nachfrage nach diesen Raubfischen. Dabei gibt es auch Raubsalmler, die erheblich kleiner und schöner als Piranhas sind und auch ein viel aktiveres und interessantes Verhalten an den Tag legen. Der Zweitupfen-Raubsalmler wird 10 bis 15 cm lang. Er hat ein recht weit großes Vorkommensgebiet im nördlichen Südamerika, das eine Vielzahl von Amazonas-Zuflüssen beinhaltet. Die Schwarmfische sind sehr aktive Schwimmer, die ständig in Bewegung sind. Leider sind sie nicht zur Vergesellschaftung mit kleineren Fischarten geeignet, da sie als Raubfische alles was ins Maul passt als Beute betrachten. Aber mit großen Welsen oder Cichliden sollte die Vergesellschaftung kein Problem sein. Sie sind anspruchslose Fresser, die sich mit Flocken- und Frostfutter ernähren lassen.

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Siamesischen Kampffisch

Jeder Aquarianer kennt den Siamesischen Kampffisch (Betta splendens), doch nur wenige trauen sich an Pflege und Zucht einer der vielen Betta-Wildformen heran. Dabei ist die erfolgreiche Haltung überhaupt kein Hexenwerk, zumal man problemlos auch mehrere Männchen in ausreichend großen Aquarien gemeinsam pflegen kann. Filtern Sie das Wasser über Torf um den pH-Wert zu senken und das Wasser mit Huminsäuren anzureichern. Dekorieren Sie das Becken mit einigen Wurzeln, Pflanzen und Blättern, so dass sich die Tiere  auch einmal zurückziehen können. Kampffische sind sehr zielsichere Springer, decken Sie das Aquarium lückenlos ab.  Die Gattung Betta kann man in zwei große Gruppen einteilen: Zum einen die schaumnestbauenden Arten  wie z.B. Betta splendens und zum anderen die maulbrütenden Arten wie z.B. Betta albimarginata. Während die Schaumnestbauer nur in stehenden oder langsam fließenden Gewässern vorkommen leben die Maulbrüter auch in etwas stärker strömenden Bächen und Flüssen, wo es die Strömung meistens unmöglich macht ein Schaumnest zu bauen. Beide Fortpflanzungsstrategien haben ihre Vor- und Nachteile: Ein Schaumnest enthält mehrere hundert Eier, doch befindet es sich an der Wasseroberfläche wo es leicht die Beute von Räubern werden kann. Zudem sind die Larven winzig klein und nur wenige überleben lange genug um sich selbst eines Tages fortzupflanzen. Maulbrüter dagegen haben nur wenige Dutzend Eier, doch dafür sind sie im Maul des Vaters sicher vor dem gefressen werden. Zudem sind sie nach dem Entlassen aus dem Maul erheblich größer als die Larven der Schaumnestbauer, was ihre Überlebenschancen ebenfalls erheblich erhöht.

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Weißsaum-Kampffisch (Betta albimarginata)    jetzt bei uns auf Bestellung das Paar 49,95€

Der 4 bis 6 cm lang werdende Weißsaum-Kampffisch stammt von Insel Borneo und ist zusammen mit Betta picta der wohl bekannteste Maulbrüter.

Betta foerschi    jetzt bei uns auf Bestellung das Paar 49,95€

Auch Betta foerschi ist vom indonesischen Teil der Insel Borneo bekannt. Sie werden ca. 7 cm lang und sind Maulbrüter. Da sie mit ihrer relativ langen Beflossung wie schaumnestbauende Kampffische aussehen findet man in etwas älterer Literatur häufig noch den falschen Hinweis,  dass sie Schaumnestbauer seien.


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