Mitternachtsblaue Garnele

 Neocaridina heteropoda jetzt bei uns auf Bestellung 14,99€/St.

 Mitternachtsblaue GarneleMitternachtsblaue GarneleMitternachtsblaue Garnele

Blaue Garnelen hatten wir ja schon des Öfteren im Angebot, doch unsere aktuellen Tiere stellen farblich alles bis jetzt da gewesene in den Schatten. Während frühere Garnelen in der Färbung und auch in der Größe sehr variabel waren sind unsere neuen Tiere in beiden Punkten sehr einheitlich. Das Blau ist so satt und intensiv, dass man sie sie durchaus auch als schlumpfblaue Garnele bezeichnen könnte. Wir gehen davon aus, dass diese Farbform aus der Blauen Rili-Shrimp herausgezüchtet worden ist. Das bedeutet, dass sie höchstwahrscheinlich farbecht sind und nicht wie viele andere blaue Garnelen ihre Farbe im Laufe der Zeit verlieren. Das Phänomen, dass blaue Garnelen oder Krebse ihre Farbe verlieren ist in der Aquaristik wohlbekannt. Es tritt besonders bei vielen Wild-formen auf, während Zuchtformen davon oft verschont werden. Inzwischen weiß man, dass die Wasserwerte einen großen Einfluss darauf haben, wie intensiv das Blau ist. Das Geheimnis liegt im Kalkgehalt des Aquarienwassers: In weichem, leicht saurem Wasser mit dementsprechend wenig gelöstem Kalk behalten die Garnelen ihr sattes Blau, während sie in hartem und alkalischem Wasser nach einiger Zeit entweder rötlich oder sogar ganz farblos werden. Natürlich sollte man in weichem Wasser wegen der geringen Karbonathärte immer ein Auge auf den pH-Wert haben.  Bitte achten Sie darauf, dass Sie ihre Garnelen auch jetzt im Hochsommer nicht zu warm halten! Optimal sind Temperaturen zwischen 16°C und 23°C. Für eine gewisse Zeit werden zwar auch höhere Temperaturen vertragen, doch werden die Tiere sich dabei nicht sehr wohl fühlen.

Zwergschmuckkärpfling

Neoheterandria elegans jetzt bei uns auf Bestellung 8,95 €/St.

ZwergschmuckkärpflingZwergschmuckkärpfling

Viele verschiedene Fischarten werden als für Nano-Aquarien geeignet angepriesen. Für die meisten ist dies auch zutreffend, doch es gibt auch kleinbleibende Arten, die auf Grund ihres sehr aktiven Verhaltens in größeren Becken gepflegt werden sollte. Für den Zwergschmuckkärpfling, der auch unter dem Namen Teddy-Kärpfling bekannt ist, trifft dies glücklicherweise nicht zu. Gemeinsam mit dem Zwergkärpfling (Heterandria formosa) gehört er zu kleinsten lebendgebärenden Zahnkarpfen. Die Männchen erreichen kaum 2 cm und auch die Weibchen werden mit etwas über 3 cm keine Riesen. Ihr Verbreitungsgebiet liegt im Einzugsgebiet des Rio Artrato im nördlichen Kolumbien, genau in dem Gebiet, in dem der südamerikanische Kontinent auf die mittelamerikanische Landbrücke trifft. Laut dem Mergus Aquarienatlas Band 4 ist die Art in der Natur sehr selten, was wir allerdings für unglaubwürdig halten. Je kleiner ein Fisch ist um so häufiger kommt er normalerweise in der Natur. Da sie nicht gerade die schwimmfreudigsten Fische sind kann man eine kleine Gruppe bereits in einem 25 Liter Becken halten. Sie sind sehr friedlich und die Vergesellschaftung mit anderen kleinen Fischarten wie Zwergpanzerwelsen, Bärblingen und Salmlern oder Zwerggarnelen bereitet normalerweise keine Probleme. An die Wasserwerte stellen sie keine großen Ansprüche, in fast jedem Wasser können sie gepflegt werden. Allerdings darf man sie nicht zu kalt halten, bei Temperaturen unter 24°C fühlen sie sich nicht wohl. Wir füttern unsere Tiere mit fein zerriebenem Flockenfutter, feinem Frostfutter wie Cyclops und Daphnien sowie lebenden Artemia-Nauplien. Die Nachzucht stellt keine große Hürde dar, selbst in unseren nur spärlich eingerichteten Hälterungsbecken wimmelt es inzwischen vor Jungfischen.

Rotrücken-Makropode

Macropodus erythropterus jetzt bei uns auf Bestellung 11,95 €/St.

Rotrücken-MakropodeRotrücken-MakropodeRotrücken-Makropode

Makropoden oder auch Paradiesfische genannt sind die ältesten exotischen Aquarienfische. Vor ihnen pflegte man nur einheimische Fischarten sowie Goldfische im Aquarium. Bereits im Jahre 1869 wurden die ersten Paradiesfische (Macropodus opercularis) aus Vietnam oder dem südlichen China nach Frankreich exportiert und dort auch kurz darauf nachgezüchtet. Angesichts der Tatsache, dass die Aquaristik damals noch in den Kinderschuhen steckte und auch Aquarientechnik so gut wie nicht existierte, war dies ein echter Glücksgriff. Schließlich sind  Makropoden sehr robuste Fische, die sowohl mit schwankenden Temperaturen als auch mit schlechter Wasserqualität super zurechtkommen. Auch eine Belüftung des Beckens ist nicht unbedingt notwendig. Als Labyrinthfische sind sie nicht auf den Sauerstoffgehalt des Wassers angewiesen, schließlich atmen sie Luft. Zudem kann sie ohne große Probleme nachzüchten. Das Verbreitungsgebiet der Makropoden reicht vom mittleren Vietnam die Küstenlinie entlang über China bis zur koreanischen Halbinsel. Während in Vietnam und im südlichen China ein subtropisches bis tropisches Klima herrscht kann man die Temperaturverhältnisse im nördlichen China und in  Nordkorea mit den unsrigen Vergleichen. Allerdings können die Winter noch um einiges kälter werden als bei uns. Wie die Regenbogen-Elritze (Notropis chrosomus), die wir bereits siehe im Verlauf vorgestellt haben, handelt es sich also auch hier um ideale Fische für das ungeheizte Aquarium. Ging man früher noch davon aus, dass es nur 3 Macropodus-Arten gibt (M. opercularis, M. ocellatus und M. spechti), wurden in den vergangenen 10 Jahren eine ganze Reihe neuer Arten beschrieben, so dass wir inzwischen insgesamt 9 Arten kennen. Das Verbreitungsgebiet des Rotrücken-Makropoden liegt in Vietnam. Wie alle Makropoden bewohnen sie langsam fließende und stehende Gewässer wie Gräben, Teiche und Tümpel. Ausgewachsene Tiere können eine Länge von über 12 cm erreichen, deshalb sollte man sie auf Dauer nicht in Becken unter 80 cm Kantenlänge pflegen. Größer ist hier natürlich immer besser!!! Ihre Ansprüche an die Wasserwerte sind gering, doch am wohlsten fühlen sie sich in mittelhartem Wasser. Da sie zu den am südlichsten lebenden Makropoden gehören sind sie bei weitem nicht so kälteresistent wie die Arten aus dem nördlichen China und Korea, die auch einige Wochen unter einer dicken Eisschicht überleben können. Da es in den Wintermonaten auch in ihrer Heimat recht kühl werden kann vertragen sie allerdings auch ein mehrwöchiges Absinken der Wassertemperatur auf 15°C sehr gut. Vermutlich stärken diese Temperaturschwankungen wie bei vielen anderen Fischen auch ihr Immunsystem und bringt sie nach dem Ansteigen der Wassertemperatur erst so richtig in Fortpflanzungsstimmung. Bei paarweise Haltung wird es nicht lange dauern, bis das Männchen damit beginnt ein Schaumnest zu bauen und das Weibchen zu umwerben. Nach dem Schlupf sind die Jungfische noch sehr klein und benötigen zur Aufzucht feines Staubfutter, bevor sie in der Lage sind Artemia-Nauplien zu fressen. Haben sie erst einmal diese Größe erreicht stellt einen die weitere Aufzucht vor keine größeren Probleme mehr.

Regenbogen-Elritze

Notropis chrosomus unser Hauspreis 9,95€/St.

Regenbogen-ElritzeRegenbogen-ElritzeRegenbogen-Elritze

Gerade in Zeiten steigender Energie-Preise sind Fische, die man auch ohne zusätzliche Beheizung bei Zimmertemperatur (18°C – 23°C) pflegen kann, ideale Aquarienpfleglinge für Sparfüchse. Wer nun aber glaubt, dass es sich bei diesen Tieren nur um graue Mäuse handelt, befindet sich auf dem Holzweg. Neben vielen asiatischen Fischen, wie z.B. Rhinogobius-Arten oder Makropoden, sticht vor allem die 6 bis 7 cm lang werdenden Regenbogen-Elritze (auch unter dem Namen Sternenhimmel-Orfe bekannt) hervor. Wer die Tiere einmal live gesehen hat weiß, dass diese deutschen Namen keine Übertreibung sind: Geschlechtsreife Männchen schimmern in einem strahlendem Hellblau, dass sich zur Laichzeit in ein grelles Neonrot umfärbt. Lediglich die Brust- und Bauchflossen, der Kopf sowie einige einzelne Glanzschuppen am Rücken behalten das Blau bei und bilden damit einen schönen Kontrast zum roten Körper. Obwohl sie mit ihrer Farbenpracht wie ein Fisch aus den Tropen erscheinen, stammen sie aus den südöstlichen USA, wo ein Klima herrscht, dass man fast mit dem unsrigen vergleichen kann. Doch im Gegensatz zu den meisten unserer heimischen Fischarten benötigen sie keine dauerhaften Temperaturen von unter 20°C, sondern fühlen sich auch bei höheren Temperaturen pudelwohl. Allerdings tragen schwankende Temperaturen zu ihrem Wohlbefinden bei, eine mehrwöchige Überwinterung bei ca. 12°C bringt sie sogar erst so richtig in Fortpflanzungsstimmung.  Da sie sehr schwimmfreudige Fische sind sollte das Becken nicht zu klein sein. Für die dauerhafte Haltung einer kleinen Gruppe sollte es mindestens 80 cm lang sein. Da sie vor allem strömenden Gewässer bewohnen darf das Aquarium gerne eine stärkere Strömung aufweisen. Viele Aquarianer und Teichfreunde halten sie auch ganzjährig im Teich. Von oben betrachtet sind sie ein noch schönerer Anblick als von der Seite, besonders wenn sie im in einer großen Gruppe in der Flachwasserzone ablaichen. Da unsere Tiere aber aktuell bei ca. 20°C schwimmen und der Sommer nach wie vor auf sich warten lässt empfehlen wir, die Tiere erst bei wieder ansteigenden Temperaturen nach draußen zu setzen. Ihre Ernährungsansprüche sind mit denen der meisten Barben und Bärblingen identisch. Als Gemischtköstler kann man sie problemlos mit Frost- und Flockenfutter ernähren. Wie auch viele andere Flussbewohner ist die Sternenhimmelorfe ein Kieslaicher. Ihre Eier legen die Tiere in die Spalten zwischen den einzelnen Kieselsteinen ab, wo der Laich gut vor Räubern geschützt ist. Dies lässt sich auch im Aquarium problemlos nachbilden, in dem man eine mit Kieselsteinen (Steingröße ca. 2 bis 8 cm) gefüllte Schüssel in das Becken stellt. Nach einigen Tagen kann man die Schüssel mitsamt den darin abgelaichten Eiern in ein separates Aufzuchtbecken überführen. Mit feinem Staubfutter und lebenden Artemia-Nauplien stellt die weiter Aufzucht der Jungfische für Aquarianer mit etwas Erfahrung keine große Herausforderung mehr dar.

Original JAPAN KOI 2013

8-11cm JAPAN KOI unser Hauspreis 19,90€/St. (ab 10 St. 15,90€ je St.)

JAPAN KOI 8-11cm

14-18cm JAPAN KOI unser Hauspreis 34,90€/St. (ab 5 St. 29,90€ je St.)

JAPAN KOI 14-18cmJAPAN KOI 14-18cm

20-25cm JAPAN KOI unser Hauspreis 49,90€/St. (ab 3 St. 39,90€ je St.)

JAPAN KOI 20-25cmJAPAN KOI 20-25cm

35-45cm JAPAN KOI unser Hauspreis 199,-€/St. (ab 3 St. 149,-€ je St.)

JAPAN KOI 35-45cmJAPAN KOI 35-45cmJAPAN KOI 35-45cmJAPAN KOI 35-45cmJAPAN KOI 35-45cmJAPAN KOI 35-45cm

Diamant-Schneckenbuntbarsch

Neolamprologus meleagris jetzt bei uns auf Bestellung 19,95€/St.

Diamant-Schneckenbuntbarsch

Die vielen verschiedenen Arten von Schneckenbuntbarschen gehören zu den beliebtesten Cichliden des Tanganjika-Sees. Die meisten Arten kann man zu den Zwergbuntbarschen Zählen, nur bei wenigen Arten werden die Männchen länger als 10 cm. Allerdings werden die Männchen des Diamant-Schneckenbuntbarschs nur gut 5 cm lang, die Weibchen bleiben noch etwas kleiner. Im Tanganjika-See kommen sie nur im westlichen Teil, an der Küste des Kongo, vor. Im egensatz zu vielen anderen in der Aquaristik verbreiteten Tanganjika-Cichliden leben sie nicht an den zerklüfteten Felsenküsten sondern auf freien Sandflächen. An günstig gelegenen Stellen treibt die Strömung große Mengen leerer Schneckenhäuser zusammen, auf die die Schneckenbuntbarsche als Bruthöhle angewiesen sind. Eiablage und Brutpflege findet im Schneckenhaus statt und die Tiere verteidigen ihre Brut furchtlos gegen mögliche Feinde. Selbst die Hände des Beckenpflegers können schnell das Ziel einer solchen Attacke werden. Am besten vergesellschaftet man Schneckenbuntbarsche mit anderen Cichliden aus dem Tanganjika-See. Kärpflingscichliden der Gattung Cyprichromis sollen hierfür besonders gut geeignet sein, weil sie im Gegensatz zu den Schneckenbuntbarschen die oberen Wasserschichten bewohnen und die Tiere sich so nicht in die Quere kommen. An die Pflege stellen die Tiere wie die meisten Tanganjika-Cichliden keine besonderen Ansprüche. Pflegen Sie sie in mittelhartem bis hartem Wasser bei Temperaturen zwischen 23°C und  28°C und ernähren Sie sie abwechslungsreich mit verschiedenen Frost- und Trockenfuttern. Am wohlsten fühlen sie sich wenn man ihnen einige leere Schneckenhäuser, z.B. von Weinberg-oder Apfelschnecken, als höhlen anbietet. Weitere Arten bei uns ab 5,95 €/Stück.

Tüpfelbuntbarsch

Laetacara curviceps unser Hauspreis 9,95€/St.

Tüpfelbuntbarsch

Neben den Apistogramma gibt es in Südamerika noch eine ganze Reihe anderer Buntbarscharten, die man ebenfalls zu den Zwergcichliden zählt. Neben dem Glänzenden Zwergbuntbarsch (Nannacara anomala) ist der Tüpfelbuntbarsch eine der bekanntesten. Wegen seinem hübschen Aussehen und seiner Anspruchslosigkeit wird er seit vielen Generationen im Aquarium nachgezüchtet. Seine natürlichen Vorkommen liegen im östlichen und zentralen Einzugsgebiet des Amazonas. Allerdings darf man sich nun nicht vorstellen, dass so ein kleiner Fisch von max. 8 cm direkt im Amazonas leben würde. Seine bevorzugten Lebensräume sind die vielen Altarme, Sümpfe und kleineren Zuflüsse, die seine Ufer säumen. Hier lebt er versteckt in der Ufervegetation und zwischen auf den Gewässergrund gesunkenem Laub. Wenn ein Fisch in der Aquaristik bereits seit so langer Zeit gehalten und auch nachgezüchtet wird wie der Tüpfelbuntbarsch ist dies meist ein Zeichen dafür, dass wir es mit einem einfach zu haltenden Aquarienpflegling zu tun haben, der keine besonderen Ansprüche stellt. Und in der Tat ist der Tüpfelbuntbarsch einer der anspruchslosesten Zwergcichliden. Ein einzelnes Paar kann man bereits in einem 60cm Standardbecken halten, doch wenn man sie mit weiteren Arten vergesellschaften möchte sollte das Aquarium selbstverständlich größer ausfallen. Außerhalb der Fortpflanzungszeit sind die Tiere untereinander sehr friedlich, im Verkaufsbecken kann man sie problemlos in der Gruppe halten. Sie fühlen sich sowohl in hartem als auch in weichem Wasser wohl, doch am liebsten haben sie es, wenn es weich und leicht sauer ist. Die Temperatur sollte zwischen 22°C und 28°C betragen. Dekorieren Sie das Becken wie bei anderen Zwergbuntbarschen, z.B. Apistogramma oder Pelvicachromis, mit einigen Wurzeln oder Steinen, so dass die Tiere untereinander kleine Reviere abgrenzen können und zusätzlich einige Versteckplätze entstehen. Sie lassen sich problemlos mit Frost- und Flockenfutter ernähren.

Bewaffnete Turmdeckelschnecke

Brotia armata jetzt bei uns auf Bestellung 3,99€/St.

Bewaffnete TurmdeckelschneckeBewaffnete Turmdeckelschnecke

Die Bewaffnete Turmdeckelschnecke stammt aus den Grenzgebiet zwischen Thailand und Myanmar. Hier bewohnt sie Flüsse und Bäche, die kühles, mittelhartes Wasser führen. Bei der Pflege im Aquarium ist also darauf zu achten, dass der pH-Wert nicht sauer ist und dass das Wasser am besten Temperaturen zwischen 20°C und 24°C aufweist.  Die Tiere habe sich bei uns als recht anspruchslose Fresser herausgestellt, wir ernähren sie vor allem mit Spirulina-Tabletten. Die Nachzucht ist im Aquarium bereits geglückt. Die Tiere bringen lebende Junge zu Welt.

Killifische

Procatopus aberrans  unser Hauspreis 6,95€/St.

Procatopus aberransProcatopus aberrans

Bei Killifischen denken die meisten Aquarianer zuerst Prachtkärpflinge wie den Kap Lopez (Aphyosemion australe) oder Hechtlinge wie den Querbandhechtling (Epiplatys dageti). Diese Arten sind untereinander zwar meist recht verträglich, doch sie fühlen sich genauso wohl wenn man sie als Einzeltier hält. Die Gruppe der Leuchtaugenfische, zu der auch Procatopus abberans gehört, gehört auch den Killifischen, stellt aber im Bezug auch Aussehen und Verhalten das komplette Gegenteil dar. Sie sind schnelle und aktive Schwimmer, die sich nur in der Gruppe richtig wohlfühlen. Während es andere Killifischarten meist sehr gut wegstecken können, wenn man einmal mit dem Wasserwechsel hinterherhängt, sind Leuchtaugenfische hier sensibler, so dass man auf eine gute Beckenhygiene achten muss. Procatopus aberrans kommt im südlichen Nigeria und nordwestlichen Kamerun vor. Hier bewohnen sie kleine Bäche und Flüssen, die sie in Trupps oberflächennah durchstreifen. Durch ihr sehr aktives Schwimmverhalten und ihre Größe von bis zu 6 cm sind sie im Gegensatz zu Aphysosemion– und Epiplatys-Arten nicht für die dauerhafte Haltung in Becken unter 60 cm Kantenlänge geeignet. Im Internet kann man teilweise lesen, dass Procatopus-Arten nur Frost- und Lebenfutter fressen würden. Dies können wir absolut nicht bestätigen, man kann sie auch sehr gut mit Flockenfutter ernähren. Obwohl sie in der Natur in weichen, leicht sauren Gewässern leben fühlen sie sich auch in Aquarien mit mittelhartem Wasser wohl und laichen darin auch ab. Sie sind sogenannte Spaltenlaicher, die ihre Eier in Risse in Wurzeln, Lücken in Steinen oder auch im Kiesbett ablegen. Am einfachsten kommt man den Laich, in dem man einen Spülschwamm aus Perlongespinnst ins Becken legt, der von den Tiere gerne als Ablaichort angenommen wird. Je nach Temperatur schlüpfen die Jungfische nach ca. 14 Tagen. Die Farben von Leuchtaugenfischen kommen übrigens bei Beleuchtung von vorne am besten zur Geltung.

Grundel-Spezial

Wir haben eine große Vorliebe für Grundeln und versuchen, Ihnen eine möglichst vielfältige Auswahl dieser interessanten Fische anzubieten. Obwohl in den Fachzeitschriften sowie im Internet in den vergangenen Jahren eine Menge Artikel über Grundel erschienen sind, ist das Wissen über sie in der allgemeinen Aquaristik immer noch sehr begrenzt.

Rhinogobius henchuensis jetzt bei uns auf Bestellung 12,95€/St.

Rhinogobius henchuensisRhinogobius henchuensis

Diese Tiere stammen vom südlichen Teil der Insel Taiwan sowie vom gegenüberliegenden Teil des chinesischen Festlands. Während die Männchen ca. 7 cm lange werden, bleiben die Weibchen ein Stückchen kleiner. Die Tiere sind untereinander recht friedlich, so dass man sie problemlos in der Gruppe halten kann. Sie lassen sich problemlos mit Frostfutter ernähren, mit etwas Fingerspitzengefühl kann man sie sich auch an Trockenfutter gewöhnen. Obwohl sie keine spezialisierten Fischfresser sind, sollte man sie sicherheitshalber nicht mit Fischen unter 3 cm Länge vergesellschaften. Taiwan zählt man bereits zu den Subtropen, allerdings kann es auch hier in den Wintermonaten zu Kälteeinbruchen kommen. Darum sind die Tiere darauf eingestellt, auch einige Wochen bei niedrigen Wassertemperaturen bis zu 12°C zu überdauern. Die optimalen Haltungstemperaturen für die taiwanesischen Arten liegen bei 18°C bis 23°C. Achten Sie darauf, dass die Wassertemperaturen auf Dauer nicht über 25°C steigen. Dies gilt auch für die folgenden Grundelarten von Taiwan.

Rhinogobius nantaiensis jetzt bei uns auf Bestellung 12,95€/St.

Rhinogobius nantaiensis

Auch diese Grundelart stammt vom südlichen Taiwan. Ihre Haltungsansprüche sind mit denen von Rhinogobius henchuensis identisch.

Zwergdrachengrundel (Schistmatogobius ampluvinculus) jetzt bei uns auf Bestellung 12,95€/St.

ZwergdrachengrundelZwergdrachengrundel

Mit einer Endgröße von etwas über 3 cm gehört diese Art zu den Grundel-Zwergen. Neben Taiwan kommt sie auch auf einigen der japanischen Inseln vor. Zur artgerechten Pflege benötigen sie feinen Sand, in den sie sich eingraben können. Einige Grundelhalter haben die Erfahrung gemacht, dass sie erst in Gesellschaft von anderen, friedlichen Grundelarten so richtige aufblühen und ihre Scheu verlieren. Wir empfehlen hierzu Algengrundeln der Gattung Stiphodon und für die oberen Wasserschichten den Gepunkteten Zwergregenbogenfisch (Pseudomugil gertrudae) oder den Gabelschwanz Regenbogenfisch (Pseudomugil furcatus). Füttern Sie sie mit feinem Frost- und Lebendfutter.

Schismatogobius roxasi jetzt bei uns auf Bestellung 6,90€/St.

Schismatogobius roxasi

Die Haltungsansprüche dieser nur selten importierten Art sind identisch mit denen von Schismatogobius ampluvinculus.

Neonblaue Algengrundel (Stiphodon atropurpureus) jetzt bei uns auf Bestellung 16,90€/St.

Neonblaue AlgengrundelNeonblaue Algengrundel

Das sehr großes Verbreitungsgebiet der Gattung Stiphodon reicht von Indonesien über China, Japan und Taiwan bis hin zu vielen Inseln in der Südsee. Ihr Lebensraum sind kleine, direkt ins Meer mündende Bäche und Flüsse, die oft eine starke Strömung aufweisen. Auch im Aquarium fühlen sie sich in starker Strömung am wohlsten, je stärker um so besser! Am liebsten ernähren sie sich von Kieselalgen, die sie den ganzen Tag von Steinen, Wurzeln und großflächigen Blättern fressen. Einige Grundelprofis züchten für ihre Tiere sogar extra Kieselalgen in kleinen Aquarien auf der sonnigen Fensterbank. Doch für eine erfolgreiche Haltung ist das nicht unbedingt notwendig. Mit Spirulinatabletten sowie Kelp- und Brennesselsticks kann man die Tiere auch ohne Kieselalgen dauerhaft gesund ernähren.

Neonrote Algengrundel (Stiphodon elegans) jetzt bei uns auf Bestellung 16,90€/St.

Neonrote AlgengrundelNeonrote Algengrundel

Die Haltungsansprüche dieser Grundelart sind mit denen der Neonblauen Algengrundel identisch.


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