Neonblaue Algengrundel

Stiphodon atropurpureus jetzt bei uns auf Bestellung 16,95€/St.

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Im allgemeinen geht man davon aus, dass es sich bei Grundeln immer um rein karnivore Fische handelt. Dies trifft zwar für einen Großteil der Grundelarten zu, doch es gibt auch eine ganze Reihe von Arten, deren Ernährung zu einem mehr oder weniger großen Teil aus pflanzlichen Bestandteilen besteht. Zu dieser Gruppe gehören auch so bekannte Aquarienfische wie die Australische Wüstengrundel, die gerne einmal an Fadenalgen knabbert, aber vor allem die große Gruppe der Algengrundeln (Stiphodon) die ein riesiges Verbreitungsgebiet in Südostasien und Ozeanien bewohnen. Man findet sie von Burma, Thailand über Indonesien bis nach Japan und sogar noch weiter östlich auf unzähligen Inseln im Pazifik und der Südsee. Ihre bevorzugten Biotope sind Bäche und Flüsse. Hier ernähren sie sich vor allem von dem Algenaufwuchs, der auf Steinen und Holz wächst. Aber keine Angst, als interssierter Aquarianer muss man nun nicht extra anfangen Futteralgen zu züchten, man kann sie auch sehr gut mit handelsüblichem Fischfutter füttern. Wir füttern unsere Tiere vor allem mit Spirulina-Tabletten, doch man kann sie auch mit Flockenfutter und gelegentlich ein wenig Frostfutter ernähren. Während die Weibchen, wie so oft im Tierreich, unscheinbar grau-schwarz sind, können die Männchen mit einem grünlich-goldenem Farbkleid punkten. Je dominanter das Tier ist umso intensiver ist es auch gefärbt. Wie bei vielen anderen Grundeln auch schlüpfen ihre winzigen Larven im Süßwasser und werden dann mit der Strömung ins Meer getrieben. Hier ernähren sie sich erst von winzigen Plankton-Organismen wie Rädertierchen und Krebslarven, um nach nur wenigen Wochen wieder ins Süßwasser einzuwandern.

Skorpionfisch

Neovespicula depressifrons jetzt bei uns auf Bestellung 19,95€/St.

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Die Rotfeuerfische (Pterois ssp.)gehören zu den schönsten und interessantesten Fischen, die die Aquaristik zu bieten hat. Doch als Meeresbewohner sind sie leider nur für die Salzwasser-Aquaristik geeignet, die erheblich höhere Ansprüche an den Aquarianer stellt als die durchschnittliche Süßwasser-Aquaristik. Dies schreckt leider viele Interessierte im Vornherein ab. Doch in der weiteren Verwandtschaft der Feuerfische gibt es auch eine Art, die sich mit sehr viel weniger Salz im Wasser wohl fühlt und damit hervorragend für die Brackwasser-Aquaristik geeignet ist. Der Skorpionfisch kommt im Küstenbereich von Indonesien, den Philippinen und auch Australien vor. Da er lediglich 10 cm lang wird, zu seinen Artgenossen sehr friedlich ist und auch kein sonderlich aktiver Schwimmer ist kann man ihn sehr gut in einer kleinen Gruppe in einem Becken ab 80 cm halten. Man kann ihn einige Zeit im Süßwasser halten, doch für die dauerhafte Pflege benötigt er eine Zusatz von Meersalz. 3 Gramm Meersalz pro Liter Wasser sind bereits ausreichend, doch auch bei 30 Gramm Meersalz pro Liter fühlen sie sich noch wohl. Bei diesen Salzgehalten überleben leider kaum eine Aquarienpflanzen, doch zumindest Javafarn und Javamoos vertragen noch bis zu 5 Gramm pro Liter. Aber auch lediglich mit Steinen und Wurzeln lässt sich ein Aquarium sehr ansprechend einrichten. Platzieren Sie für jedes Tier im Becken eine kleine Höhle als Rückzugsort. Wie seine großen Verwandten die Rotfeuerfische ernährt er sich rein fleischlich, bei uns fressen sie am liebsten Frostartemia und Krill. Vorsicht beim hantieren im Becken: An der Rückenflossen und den Brustflossen haben sie Giftstacheln, mit denen sie sehr schmerzhafte Verletzungen zufügen können.

Schmetterlingsährenfisch

Pseudomugil signifer unser Hauspreis 6,95€/St.

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Der drei bis 4 cm lang werdende Schmetterlingsährenfisch ist ein lebhafter Schwarmfisch, der sich auch im Gesellschaftsbecken mit kleineren Barben und Salmlern gut durchsetzen kann. Er stammt aus Nordost-Australien, wo er Bäche und Flüsse in Küstennähe bewohnt. Als geselliger Fisch sollten sie immer in einer Gruppe aus mindestens 6 Tieren gepflegt werden. Beim imponieren und balzen kann man dann ihre volle Schönheit und die aufgestellte Beflossung der Männchen bewundern. Halten Sie ihn in mittelhartem Wasser bei Temperaturen zwischen 23°C und 27°C und füttern Sie mit Flocken- und Frostfutter. Wie alle Regenbogen- und Ährenfische reagiert er relativ empfindlich auf schlechte Wasserqualität, achten Sie daher auf regelmässige Wasserwechsel. Bis vor einiger Zeit wurden die Pseudomugil-Arten noch zu den Regenbogenfischen gezählt, inzwischen sieht man sie aber als eigenständige Familie an.

Glasgrundel

Gobiopterus chuno unser Hauspreis 3,95€/St.

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Die Glasgrundel hat in Südostasien ein riesiges Verbreitungsgebiet, das von Bangladesch über Vietnam bis zur Inselwelt Indonesiens reicht. Sie bewohnt vor allem Süßwasserbiotope, doch  auch im Brack- und Salzwasser sind sie zu finden. Dadurch sind ihre Ansprüche an die Wasserwerte relativ gering, solange sich die Wassertemperaturen zwischen 22°C und 28°C bewegen. Mit einer Endgröße von gerade einmal 3 cm ist dieser zarte Winzling hervorragend für Nanobecken geeignet. Die Vergesellschaftung mit anderen kleinen Fischen wie Boraras-Arten oder Zwergpanzerwelsen stellt kein Problem dar. Der komplett transparente Körper erlaubt detaillierte Beobachtungen des Körperinneren, so sind z.B. Schwimmblase und auch Wirbelsäule mit bloßem Auge sichtbar. Doch am interessanten ist der Verdauungstrakt, an seiner Färbung kann man erkennen, was die Tiere gerade gefressen haben. So färben Artemia-Nauplien z.B. den Bauch orange. Leider fressen sie kein Flockenfutter, aber sie können problemlos mit feinem Frostfutter und lebenden Artemia-Nauplien ernährt werden.

Glühkohlen-Maulbrüter

Astatotilapia nubila jetzt bei uns auf Bestellung 9,95€/St.

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Ähnlich wie im Malawisee haben sich auch im Victoriasee im Laufe der Jahrtausende eine Vielzahl von Cichlidenarten herausgebildet, die sich von der Körperform her alle sehr stark ähneln, sich aber in der Färbung, dem Verhalten und der Nahrungsspezialisierung sehr stark unterscheiden können. So gibt es z.B. spezialisierte Aufwuchsfresser, Insektenfresser, Fischfresser oder auch Arten, die sich hauptsächlich von den Schuppen anderer Fische ernähren. Man geht heutzutage davon aus, dass alle Cichlidenarten des Victoriasees, es sind mehrere hundert, von nur wenigen Stammarten, womöglich sogar nur von einer, abstammen. Einige Wissenschaftler vermuten, dass es sich bei dieser Stamm-Art um den Glühkohlen-Maulbrüter oder um eine ihm sehr ähnliche Art gehandelt hat. Besonders interessant ist die Färbung: Dominante Männchen färben sich sehr dunkel, so dass sie fast schwarz erscheinen. Wie fast alle ostafrikanischen Cichliden ist er ein recht anspruchsloser Aquarienpflegling, der sich in mittelhartem bis hartem Wasser am wohlsten fühlt. Füttern Sie ihn mit Flocken- und Frostfutter.

Original Japan Koi

7-9 cm unser Hauspreis 8,95€/St. (ab 10 St. 6,95€ je St.)

Schleierkoi 12-15cm unser Hauspreis 26,90€/St. (ab 10 St. 21,90€ je St.)

12-15cm unser Hauspreis 22,90€/St. (ab 10 St. 17,90€ je St.)

12-15cm Spezial unser Hauspreis 29,90€/St. (ab 10 St. 24,90€ je St.)

22-25cm unser Hauspreis 99,90€/St. (ab 3 St. 79,90€ je St.)

35-48cm unser Hauspreis 249,90€/St. (ab 2 St. 199,90€ je St.)

Unser Highlight ein Ochiba Shigure 43cm bei uns für 399,-€

Smaragd-Fächerfisch

Nematolebias whitei jetzt bei uns auf Bestellung 8,99€/St.

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Die Killifische sind eine sehr vielfältige Fischgruppe, die abgesehen von Australien auf allen Kontinenten zuhause sind. Während die afrikanischen Prachtkärpflinge (z.B. der Kap Lopez) oder Hechtlinge (z.B. der Ringelhechtling) in der Aquaristik relativ bekannt und verbreitet sind kennt kaum jemand die südamerikanischen Fächerfische. Der Smaragd-Fächerfische stammt aus dem südlichen Brasilien. Dieser Teil des Landes ist sehr dicht besiedelt, so dass durch Industrie und Siedlungsbau bereits sehr viele Fischbiotope vernichtet worden sind. Dies hat bereits zum Aussterben einiger Fischarten, wie z.B. dem Roten von Rio, geführt hat. In den südlichen Regionen Brasiliens herrscht subtropisches Klima, ähnlich dem Mittelmeer-Klima. Das heißt sehr heiße Sommer und milde Winter mit 10°C bis 20°C. Dadurch sind die Bewohner dieser Gegend hervorragend für ungeheizte Aquarien geeignet, da sie sich sowohl bei 15°C als auch bei 30°C wohl fühlen. Der Smaragd-Fächerfisch gehört zu den sogenannten Saisonfischen, die in Gewässern leben die regelmäßig austrocknen. Zur Eiablage taucht ein Paar gemeinsam in den Bodengrund ab um dort abzulaichen. So werden Eier unter der Oberfläche deponiert, wo sie auch das austrocknen des Gewässers und eine längere Trockenperiode gut geschützt überdauern können. Mit Beginn der Regenzeit füllt sich das Biotop wieder mit Wasser und die Jungfische schlüpfen. Leider fressen Fächerfische kein Trockenfutter, aber sie nehmen jedes Frostfutter gerne an. Ihre Ansprüche an die Wasserwerte sind gering, sie fühlen sich sowohl in hartem als auch in weichem Wasser wohl. Sie vertragen auch höhere Temperaturen von 26°C und mehr, doch die optimale Temperatur für ihre Pflege liegt bei ca. 20°C.

Guppy-Spezial

Endlerguppy oder Blue Neon Endler-Guppy (Poecilia wingei) sowie Red Neon Endler-Guppy (Poecilia wingei SCARLET)

jetzt bei uns auf Bestellung 4,95€/St.

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Der Endler-Guppy ist bereits seit mehreren Jahrzehnten in der Aquaristik bekannt, doch richtig populär wurde er erst in den vergangenen 10 Jahren. Sein natürliches Vorkommensgebiet ist relativ klein, es liegt im Küstenbereich Venezuelas bei der Stadt Cumana und beschränkt sich dort auf einige wenige Lagunen. Lange Zeit war man sich nicht sicher, ob er lediglich eine Variante des normalen Guppys ist oder ob er eine eigenständige Art darstellt. Im Jahr 2005 wurde er schließlich mit de wissenschaftlichen Namen Poecilia wingei als eigene Art beschrieben. Der Endler-Guppy ist kleiner und graziler als der normale Guppy, stellt aber keine anderen Ansprüche an die Haltung. Es gibt von ihm bereits einige Zuchtformen und es werden stetig mehr.

Sternenhimmel-Orfe

Nortropis chrosomus jetzt bei uns auf Bestellung 9,95€/St.

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Gerade in Zeiten steigender Energie-Preise sind Fische, die man auch ohne zusätzliche Beheizung bei Zimmertemperatur (18°C – 23°C) pflegen kann, ideale Aquarienpfleglinge für Sparfüchse. Wer nun aber glaubt, dass es sich bei diesen Tieren nur um graue Mäuse handelt, befindet sich auf dem Holzweg. Neben den vielen bunten Rhinogobius-Arten, sticht vor allem die 6 bis 7 cm lang werdenden Sternenhimmel-Orfe hervor. Wer die Tiere einmal live gesehen hat weiß, dass dieser deutsche Name keine Übertreibung ist: Geschlechtsreife Männchen schimmern in einem strahlendem Blau, dass sich in der Laichzeit in ein grelles Neonrot umfärbt. Lediglich die Flossen behalten das Blau bei und bilden damit einen schönen Kontrast zum roten Körper. Obwohl sie mit ihrer Farbenpracht wie ein Fisch aus den Tropen erscheinen, stammen sie aus den südöstlichen USA, wo ein Klima herrscht, dass man in etwa mit dem unsrigen vergleichen kann. Doch im Gegensatz zu den meisten unserer heimischen Fischarten benötigen sie keine dauerhaften Temperaturen von unter 20°C, sondern fühlen sich auch bei höheren Temperaturen pudelwohl. Allerdings tragen schwankende Temperaturen zu ihrem Wohlbefinden bei, eine mehrwöchige Überwinterung bei ca. 12°C bringt sie sogar erst richtig in Fortpflanzungsstimmung. Man kann sie auch ganzjährig im Teich halten,  da unsere Tiere aber bei ca. 20°C schwimmen, sollte man sie nicht vor Anfang/Mitte Juni nach draußen setzen. Ihre Ernährungsansprüche sind mit denen der meisten Barben und Bärblingen identisch, sie fressen Frost- und Flockenfutter. Wie auch viele andere Flussbewohner ist die Sternenhimmelorfe ein Kieslaicher. Die Tiere legen ihre Eier in die Spalten zwischen den einzelnen Kieselsteinen ab, wo der Laich vor Räubern geschützt ist. Zur Nachzucht stellt man eine mit Kieselsteinen (Durchmesser ca. 1 bis 4 cm) gefüllte Schüssel in das Aquarium, die man nach einer Woche mitsamt den Eiern in ein separates Aufzuchtbecken überführt.

Mosquitorasbora & Zebra-Betta

Boraras brigittae unser Hauspreis 3,95€/St.

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Seit dem Nano-Boom gehören die Zwergbärblinge zu den beliebtesten Fischen für kleine Aquarien. Innerhalb der Gattung Boraras sind die von der indonesischen Insel Borneo stammenden Mosquitorasbora die schönste Art. Ihren deutschen Namen erhielten sie übrigens nicht wegen ihrer Winzigkeit, sondern weil die deutschen Fänger bei der Entdeckung der Art 1976 dermaßen von Stechmücken geplagt wurden, dass das Fangen zur Tortur wurde. Der Mitentdecker (und damalige DATZ Chefredakteur) Dieter Voigt gab den Tieren in der wissenschaftlichen Beschreibung 1978 zu Ehren seiner Frau Brigitte dann den Artnamen brigittae. Zwar sind sie in der Natur Bewohner von Schwarzwassersümpfen und -bächen, doch ist es nicht nötig die dort herrschenden extremen pH-Werte von bis zu 3,5 im Aquarium zu imitieren. In leicht saurem bis neutralem Wasser bei einem pH-Wert von 6,0 bis 7,0 fühlen sie sich genauso wohl. Bei weichem Wasser und Temperaturen zwischen 23°C und 28°C sowie der Fütterung von feinem Flocken- und Frostfutter Gelingt im Artbecken mit etwas Glück auch die Nachzucht.

Betta potati jetzt bei uns auf Bestellung das Paar 59,-€

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Neben den kleinen Arten wie Betta brownorum oder Betta rutilans, die ausgewachsen kaum größer als 4 cm werden, gibt es auch Kampffisch-Arten, die erheblich größer werden können. Die Männchen der maulbrütenden Art Betta potati erreichen 14 bis 16 cm (angeblich sollen sogar bis zu 20 cm möglich sein), während die Weibchen etwa 12 cm lang werden können. Sie stammen vom indonesischen Teil der Insel Borneo (Kalimantan) aus dem Einzugsgebiet des Mangar River. Auch wenn man sie zu den Kampffischen zählt sind sie untereinander sehr verträglich, die Haltung von mehreren Tieren in einem Becken stellt normalerweise kein Problem dar. Als Bewohner relativ kühler Urwaldbäche fühlen sich bei Temperaturen zwischen 20°C und 24°C am wohlsten, so dass sie optimale Kandidaten für ein ungeheiztes Aquarium bei Zimmertemperatur sind. Doch vertragen sie auch höher Temperaturen bis zu 30°C. Ansonsten stellen sie an die Haltung die gleichen Ansprüche wie die meisten anderen Betta-Arten (siehe Neuheiten KW 7). Filtern Sie über Torf um den pH-Wert zu senken und schaffen Sie mit Hilfe von Wurzeln oder Steinen Versteckplätze.


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