Neon-Reisfisch

Oryzias woworae  jetzt bei uns auf Bestellung 13,99€/St.

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Als dieser Fisch im Jahre 2010 erstmals nach Europa importiert wurde sorgte er auf Grund seiner auffälligen Färbung und geringen Größe von gerade einmal 4 cm für großes Aufsehen in der Aquaristik-Szene. Ähnlich wie 2006 beim Perlhuhnbärbling (Celestichthys margaritatus) äußerte sich dies zu Anfang vor allem in einem sehr stolzen Preis. Glücklicherweise stellte sich die Art als leicht vermehrbar heraus, so dass heute Nachzuchttiere zu einem erheblich günstigeren Preis auf dem Markt sind. Das Verbreitungsgebiet der Reiskärpflinge der Gattung Oryzias erstreckt sich über ganz Südostasien bis nach Japan. In einigen Gebieten Europas wurden sie zur Moskito-Bekämpfung ausgesetzt. Einer der Verbreitungsschwerpunkte der Reiskärpflinge ist die indonesische Insel Sulawesi. Der Neon-Reisfisch lebt im südöstlichen Teil Sulawesis sowie auf der vorgelagerten Insel Muna. Ihre Haltung ist absolut unproblematisch, was neben ihrem plakativem Aussehen einen weitere Grund für ihren Siegeszug in der Aquaristik darstellen dürfte. Egal ob weich und leicht sauer oder ob hart und alkalisch, sie fühlen sich in fast jedem Wasser wohl, solange es keine Extremwerte aufweist. Die Wassertemperatur sollte zwischen 23°C und 28°C betragen. An ihre Ernährung stellen sie keinen großen Ansprüche, ein hochwertiges Trockenfutter ist bereits ausreichend. Doch erst bei einer abwechslungsreichen Fütterung mit verschiedenen Frostfuttersorten blühen sie richtig auf und schreiten dann auch schnell zur Fortpflanzung. Die hat bei den Reisfischen noch eine Besonderheit zu bieten: Die Weibchen tragen die befruchteten Eier noch einige Zeit in Form einer kleinen Traube an der Afterflosse mit sich herum bis sie einen geeigneten Ablageort gefunden haben und sie schließlich dort abstreifen.

Zwergbarsch

Elassoma evergladei  jetzt bei uns auf Bestellung 14,95€/St.

Passend zu den steigenden Energiekosten möchten wir Ihnen heute einen Nanofisch vorstellen, der wunderbar für kleine, ungeheizte Aquarien geeignet ist. Er stammt aus den südöstlichen USA, Verbreitungsschwerpunkt sind Florida und Southcarolina, und fühlt sich bei Temperaturen zwischen 10°C und 30°C wohl. Zur Haltung eines Paares ist bereits ein Becken von ca. 10 Litern ausreichend. Mehr Tiere benötigen dementsprechend auch mehr Platz. Dekorieren Sie das Becken mit Wurzeln, Steinen und Pflanzen so, dass es den Männchen möglich ist kleine Reviere abzugrenzen. Wenn ein Männchen ein Revier für sich behaupten kann färbt es sich dunkelschwarz, schwächere Männchen ohne Revier zeigen nicht so intensive Farben. Wie auch der Regenbogen-Zwergblaubarsch (Dario dario) sind sie leider überhaupt nicht für Frost- oder gar Flockenfutter zu begeistern, die Fütterung mit Lebendfutter ist also ein Muss. Lebende Artemia-Nauplien sind dafür bereits ausreichend, doch wenn man die Tiere auch nachzüchten möchte kommt man nicht drum herum eine abwechslungsreicheres Futter mit z.B. lebenden Cyclops, Wasserflöhen und verschiedenen Mückenlarven anzubieten.

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Kampffisch „Elefantenohr“

Betta splendens  jetzt bei uns auf Bestellung 24,90€/St.

Wie bei den Lebendgebärenden kommen auch bei den Hochzucht-Kampffischmännchen immer wieder neue Farbschläge und Flossenformen auf den Markt. In den letzten Jahren bereicherten bereits Crowntail- und Halfmoon-Bettas die Aquaristik. Vor einiger Zeit tauchten nun die sogenannten Elefanten-Ohren auf. Der Name leitet sich von ihren sehr großen und strahlend weiß gefärbten Brustflossen her, die auf den ersten Blick tatsächlich an die Ohren von Elefanten erinnern.

In Kürze bei uns erhältlich – Innovation: Futtermittel mit MOS

 

Die Futtermittel sera vipan, sera san, sera flora und sera GVG mix gibt es in Kürze bei uns mit sogenannten Mannan-Oligosacchariden (MOS). MOS sind präbiotisch wirksame Bestandteile der Zellwände eines spezifischen Hefestamms, die auf natürliche Weise die Darmgesundheit fördern. Die Wirkungsweise der MOS ist vielfältig: Als Präbiotikum reduzieren sie unter anderem das Wachstum von krankheitserregenden Bakterien, tragen zur Entwicklung der Immunität (unter Stress) bei und verbessern die Futter- und Nährstoffverwertung. Kurz gesagt: Durch die Verwendung von MOS in den sera Futtermitteln erhöht sich das Wohlbefinden der gehaltenen Fische. Die funktionalen Futtermittel stellen eine entscheidende Maßnahme zur Erhaltung der Gesundheit der Tiere dar. Die Fische erkranken seltener, Infektionen verlaufen milder und die Erholungsphase verkürzt sich.

Juwelen-Regenbogenfisch

Melanotaenia trifasciata jetzt bei uns 8,95€/St.

Der Juwelen-Regenbogenfisch stammt aus dem nördlichen Australien und kommt dort in einer Vielzahl von Flüssen vor. Dieses große Verbreitungsgebiet hat dazu geführt, dass sich in jedem Fluss eine eigene Standortvariante entwickeln konnte, die sich farblich zum Teil erheblich von denen der anderer Gewässer unterscheidet. Ihre Haltung ist wie bei allen Regenbogenfischen sehr unkompliziert und einfach. Fast jedes Wasser ist für ihre Pflege geeignet, doch am wohlsten fühlen sie sich in mittelhartem Wasser mit neutralem pH-Wert. Auch im Bezug auf die Wassertemperatur sind sie sehr flexibel, relativ niedrige Temperaturen von 22°C sagen ihnen genauso zu wie höhere Temperaturen von 28°C. Zur Grundversorgung reicht Flockenfutter aus, doch für die optimale Pflege sollte unbedingt mit verschiedenen Frostfuttersorten zugefüttert werden. Regelmäßig sollte auch pflanzliche Nahrung wie Erbsen, Spinat oder einfach Spirulina-Flocken zugefüttert werden. Alle Regenbogenfische stammen entweder aus fließenden Gewässern oder sehr sauberen Seen. Regelmäßige Wasserwechsel sind daher für ihre Gesunderhaltung unerlässlich. Regenbogenfischen sind übrigens sogenannte Dauerlaicher, d.h. im Regelfall werden täglich einige wenige Eier an die Pflanzen angeheftet. Sammelt diese ab und gibt sie in ein kleines Schälchen mit Aquarienwasser kann man sich nach 10 bis 15 Tagen über Jungfische freuen, die sich problemlos mit Artemia-Nauplien und anderem feinem Futter aufziehen lassen.

Zwerg-Glasbärbling

Danionella translucida jetzt bei uns auf Bestellung 3,30€/St.

Trotz ihrer Winzigkeit haben die Zwerg-Glasbärblinge der Gattung Danionella, sie werden kaum länger als 15 mm, ein großes Verbreitungsgebiet. Es reicht von Indien über Bangladesch bis Myanmar. Vermutlich sind sie in einigen Regionen sogar sehr häufig, lediglich auf Grund ihrer Winzigkeit werden sie übersehen oder für Jungfische größer werdender Arten gehalten. Oftmals schreckt man vor der Pflege solcher Zwerge erst einmal zurück, da man davon ausgeht, dass kleine Fische immer anspruchsvoll und kompliziert in der Pflege sind. Doch trifft das auf diese Art nicht zu, wenn man einige Grundbedingungen erfüllen kann: Was sie überhaupt nicht mögen ist saures Wasser. Am wohlsten fühlen sie sich in mittelhartem Wasser bei neutralem bis leicht alkalischen pH-Wert, die Temperatur sollte zwischen 21°C und 25°C liegen. Sehr wichtig ist die richtige Filterung! Ein leistungsstarker Filter, der Strömung ins Becken bringt, ist absolut ungeeignet, da die kleinen, zarten Fische sich nicht dagegen behaupten können und womöglich sogar in den Filter eingesaugt werden. Besser ist es entweder von vornherein einen sehr leistungsschwachen Filter, der nur vor sich hin plätschert oder einen luftbetriebenen Patronenfilter zu wählen. Wir füttern unsere Tiere ausschließlich mit lebenden Artemia-Nauplien sowie gefrorenen Cyclops. Doch dürfte es kein großes Problem darstellen, sie auch an fein zerriebenes Flockenfutter zu gewöhnen. Wenn man dazu noch regelmäßig einen Teilwasserwechsel durchführt sowie den Filter reinigt steht einer erfolgreichen Pflege dieser Zwerge nichts mehr im Wege. Auch ihre Nachzucht ist bereits mehrfach gelungen.

L95 Tannenzapfenwels

Pseudorinelepis pellegrini jetzt bei uns auf Bestellung 99,-€/St.

Die Tannenzapfenwelse der Gattung Pseudorinelepis können eine Läge von über 50 cm erreichen und stellen dann eine sehr beeindruckende Erscheinung dar. Bei den halbwüchsigen Exemplare von ca. 10 – 15 cm ist leider das Tannenzapfenmuster noch nicht so intensiv ausgeprägt wie bei adulten Tieren, aber es ist bereits deutlich zu erkennen. Pseudorinelepis sind in der Natur so gut wie nie in fließenden Gewässern anzutreffen. Sie bevorzugen Seen, Teiche und Altarme als Lebensraum. Daran sind sie auch hervorragend angepasst: Selbst bei Temperaturen zwischen 32°C und 34°C fühlen sie sich noch wohl und auch ein sehr niedriger Sauerstoffgehalt des Wassers macht ihnen, im Gegensatz zu den meisten anderen Fischarten, nichts aus. In diesem Fall steigen sie einfach an die Wasseroberfläche um Luft zu verschlucken. Die sehr gut durchblutete Darmwand ist dann dazu in der Lage, den Körper mit Sauerstoff zu versorgen. Leider werden die meisten L 95 nach wie vor einzeln gehalten. Dies ist nicht artgerecht. Natürlich sind sie keine Schwarmfische wie z.B. Rotkopfsalmler, doch benötigen sie mindestens zwei bis drei Artgenossen um sich wohl zu fühlen. Einzeln gehaltene Exemplare stellen oft komplett die Nahrungsaufnahme ein, um dann über Wochen und Monate hinweg langsam zu verhungern. Erst einmal eingewöhnt, sind sie in der Haltung sehr unproblematisch. Sie sind Gemischtköstler mit dem Schwerpunkt auf pflanzlicher Nahrung, doch sollte auch ein tierischer Anteil nicht fehlen. Fütter Sie die Tiere mit verschiedenen Gemüsesorten, wie z.B. Gurke, Zucchini oder Kürbis, sowie Futtertabletten und hin und wieder etwas Frostfutter. Auch eine Wurzel aus weichem Holz sollte zur Nahrungsergänzung auf keinen Fall fehlen.

Gabun-Prachtkärpfling

Aphyosemion gabunense marginatum jetzt bei uns auf Bestellung 8,95€/St.

Während der Kap Lopez (Aphyosemion australe) und seine goldene Zuchtform heutzutage in vielen Aquaristikabteilungen zum Standardsortiment gehören, sind die unzähligen anderen Arten der Gattung Aphyosemion im Handel so gut wie unbekannt. Lediglich die Killifischenthusiasten pflegen und züchten eine große Anzahl verschiedener Arten und Fundortvarianten. Mit dem Gabun-Prachtkärpfling haben wir eine ganz besondere Kostbarkeit in unserer Anlage schwimmen, die zu den schönsten Killifischarten gehört. Die Art hat eine gewisse Ähnlichkeit mit dem gestreiften Prachtkärpfling (Aphyosemion striatum), den wir gelegentlich anbieten können. Allerdings ist der Gabun-Prachtkärpfling graziler und die Schwanzflosse der Männchen zipfelt aus. Auch in der Färbung gibt es Unterschiede: Während der Gestreifte Prachtkärpfling eine klar erkennbare rot-grüne Streifenfärbung aufweisen zeigt der Gabun-Prachtkärpfling rote Punkte auf gold-grünem Hintergrund. In seinen Hälterungsansprüchen unterscheidet er sich nicht wesentlich vom Kap Lopez. Was er überhaupt nicht mag ist eine grelle Beleuchtung, dies wird er mit blasser Farbe und ängstlichem verstecken quittieren. Viele wohler fühlt er sich in leicht abgedunkelten Becken mit dunklem Bodengrund und einigen Versteckplätzen in Form von Wurzeln und Pflanzen. Leben in diesem Aquarium mehrere Männchen zusammen, so sind sie den ganzen Tag damit beschäftigt sich gegenseitig zu imponieren und kleine Kämpfe um die Rangordnung auszufechten. Kann es eine bessere Werbung für die Aquaristik geben? Ein Aquarium für diese Killifische braucht gar nicht besonders groß zu sein, ein 25 Liter-Becken ist bereits für die artgerechte Pflege von 2 bis 3 Paaren ausreichend. Leider sind sie begnadete Springer die auch jede Lücke in der Abdeckung finden, deshalb ist es notwendig alles gut abzudichten. Er fühlt sich bei 18°C bis 25°C und in leicht saurem bis neutralem Wasser am wohlsten und frisst Flocken- und Frostfutter. Sie können mit kleineren Salmler- und Barbenarte, den meisten Welsen und Zwergcichliden vergesellschaftet werden. Übrigens ist es ein Mythos, dass Killifische immer sehr kurzlebig wären und selten älter als ein Jahr werden. Dies trifft zwar auf die echten Saisonfische wie Nothobranchius und Cynolebias zu, aber viele Prachtkärpflinge können bei guter Pflege 3 Jahre und noch viel älter werden. Das schafft kein Schmetterlingsbuntbarsch!!!

Kärpflingsbuntbarsch

Cyprichromis leptosoma jetzt bei uns verschiedene Varianten ab 9,95€/St.

Viele Fischfamilien haben alle Wasserschichten erobert. So gibt es zum Beispiel oberflächenbewohnende Salmler (Beilbauchsalmler), Arten aus dem Freiwasser (die meisten Salmler, z.B. Neonsalmler, Schmucksalmler, Glühlichtsalmler) und bodenbewohnende Arten (z.B. Characidium). Bei den Cichliden ist dies anders. Obwohl es über 1500 Arten gibt leben sie fast alle mehr oder weniger boden- oder substratgebunden. In den im Verhältnis zur Natur sehr flachen Aquarien sind sie zwar in allen Schichten zu finden, doch fühlen sie sich im unteren Bereich am wohlsten . Die Kärpflings- oder auch Heringscichliden aus dem Tanganjika-See stellen hier eine Ausnahme dar: Sie bewohnen in teilweise sehr großen Schwärmen das Freiwasser, für den Boden haben sie überhaupt kein Interesse. Da die Männchen keine Reviere bilden, im Freiwasser gibt es keinerlei Punkte, die man zur Revierabgrenzung nutzen könnte, gehen die Tiere für Cichliden-Verhältnisse sehr friedlich miteinander um. Außer Imponierverhalten zeigen sie so gut wie keinerlei innerartliche Aggressionen. Die Kärpflingscichliden sind Maulbrüter im weiblichen Geschlecht. Im Gegensatz zu vielen anderen Maulbrütern tragen sie keine Eiflecken auf der Afterflosse. Die gleich Funktion haben bei ihnen die im männlichen Geschlecht verlängerten Bauchflossen, die an ihren Enden gelb gefärbt sind. Im Aquarium benötigen die Tiere möglichst viel freien Schwimmraum, sie sind also nicht für sehr dicht bepflanzte Aquarien geeignet. Optimal ist die Vergesellschaftung mit anderen kleinbleibenden Tanganjika-Cichliden, z.B. mit einer Schneckenbuntbarschart, Feenbuntbarschen (Neolamprologus brichardi) oder dem Tanganjika-Goldcichliden (Neolamprologus leleupi). Wie alle ostafrikanischen Cichliden fühlen sie sich in mittelhartem bis hartem Wasser bei einem pH-Wert zwischen 7,5 und 9,0 am wohlsten. Sie können problemlos mit Flocken- und Frostfutter ernährt werden.


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